Feuerfester Tresor

  • , von Joost Janssen
  • 2 Min. Lesezeit
Brandkluis

 

Jeder, der Wertvolles besitzt, möchte seine Sachen natürlich sicher aufbewahren. Denn anderen ist der Wert, den du deinen Sachen beimisst, völlig egal – sie wollen sie dir im schlimmsten Fall einfach wegnehmen. Was aufbewahrt werden soll, kann ganz unterschiedlicher Art sein, deshalb hast du auch die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Tresoren.

 

Arten von Tresoren

Für die sichere Aufbewahrung verschiedenster Gegenstände werden feuerfeste Tresore verwendet. Man nennt sie auch Feuerschutzschränke oder auf Englisch „Safe“. Weil so viele unterschiedliche Dinge darin aufbewahrt werden können, gibt es auch verschiedene Arten von Tresoren. Dabei geht es vor allem um spezielle Ausführungen, die sich besonders gut für die Aufbewahrung einer bestimmten Art von Wertgegenständen eignen. Denk zum Beispiel an einen Tresor für diverse Dokumente, bei dem mehrere Einlegeböden wichtig sind, oder an eine Ausführung, in der Bargeld sicher verwahrt wird und die mehr freien Platz für eine Geldkassette, Kassenschubladen oder vielleicht sogar einen Einwurfschlitz bietet. Was darin aufbewahrt wird, bestimmt auch, welche Schutzeigenschaften der Tresor haben muss und welche Anforderungen er erfüllen muss. Diese Schutzeigenschaften lassen sich wiederum in mehrere Klassifizierungen oder Produktarten einteilen. Dabei fällt auf, dass das Wort „Feuerschutzschrank“ nicht ganz zutrifft, denn es suggeriert, dass der Tresor Schutz vor Feuer bietet. Zertifizierte Tresore gibt es in drei Arten: Ausführungen mit Schutz vor Einbruch oder Diebstahl, Ausführungen mit Schutz vor Feuer und Ausführungen, die sowohl vor Feuer als auch vor Diebstahl oder Einbruch schützen.

 

Beim Kauf eines Tresors ist es wichtig, die richtige Art für deinen Zweck auszuwählen, also passend zu dem, was du sicher aufbewahren willst, aber auch die richtige Wertklasse. Das bedeutet, dass jeder Tresor bestimmte Normen und Prüfanforderungen erfüllt. Diese Anforderungen legen fest, bis zu welchem Wert der Inhalt garantiert sicher ist und zum Beispiel versichert werden kann. Das ist natürlich wichtig, wenn du möchtest, dass die Versicherung für den Inhalt zahlt, falls er doch einmal verloren geht, aber auch, um sicherzustellen, dass deine Sachen wirklich sicher verwahrt sind. Diese Informationen findest du in der Regel auf dem Typenschild an der Innenseite der Tresortür. Der Hersteller garantiert sie durch einen zertifizierten Produktionsprozess und den Test eines nach diesem Prozess gefertigten Tresors. Dabei versuchen professionelle Prüfer, die Produkte zu öffnen, sie werden hohen Temperaturen ausgesetzt, und auch ein Falltest darf nicht fehlen.

 

Nicht unwichtig ist auch die Überlegung, wo der Tresor stehen soll. Ein kleines Modell lässt sich zum Beispiel in die Wand oder sogar in den Boden einbauen, während größere Exemplare besser frei aufgestellt werden. Auch die Verankerung des Tresors solltest du berücksichtigen: Beim Online-Tresorkauf gilt als Faustregel, dass alle Modelle unter tausend Kilo am Boden oder an der Wand verankert werden müssen, wobei meist Verbundanker verwendet werden.

 

Feuerfester Schrank

Wenn du einen feuerfesten Tresor kaufen möchtest, solltest du unbedingt prüfen, wie lange der Anbieter angibt, dass der Tresor feuerbeständig ist. Der günstigere Tresor in DIN-4102-Bauweise darf zwar als feuerhemmend bezeichnet werden, ist aber oft nur wenige Minuten feuerbeständig. Das ist eigentlich nur Scheinsicherheit. Achte beim Kauf eines Tresors also unbedingt auf die angegebene Feuerwiderstandsdauer.


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